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Ausrüstung auf Hallensaison anpassen – Besaitung, Bälle, Bekleidung
Während die letzten sonnigen und warmen Tage sich noch für ein Match unter freiem Himmel empfehlen, hat vielerorts bereits die Hallensaison angefangen. Höchste Zeit, deine Tennistasche fit für die Halle zu machen.
mehr dazu in diesem ARTIKEL!

Wie jedes Jahr ist für uns Tennisspieler der Übergang von den Freiplätzen in die Halle meist ein denkwürdiges Ereignis. Künstliche Beleuchtung, ein viel zu schneller Bodenbelag und die kühle Hallenluft lassen uns die schönen Trainingseinheiten und Matches der Sommersaison herbeisehnen. Aber, es hilft ja nichts, nun ist sie da, die Hallensaison und wir sollten uns physisch wie psychisch auf die kommenden Monate einstellen. Zum Start in die Wintersaison lohnt es sich, die Tennistasche „umzupacken“ und die Ausrüstung für Hallenbedingungen umzurüsten. Hier ein paar Tipps.
Zeit für eine neue Bespannung
Wer Tennis um Punkte spielt, sollte sowieso regelmäßig seine Besaitung erneuern. So ist es jetzt auch für die Hallensaison ratsam, die Schläger neu bespannen zu lassen. Da der härtere Belag in der Halle dazu führt, dass sich das Spiel insgesamt schneller gestaltet, solltest du dem mit der richtigen Bespannungshärte Rechnung tragen. Während du im Winter nicht soviel Auslauf nach hinten hast und aus Kostengründen vermutlich öfter Doppel spielst, erhöht sich der Anteil an geblockten Returns. Die verlangen eine enorme Präzision. Die erreichst Du, wenn Du die Schläger für die Halle etwas härter besaiten lässt, als im Sommer. Experten raten zu ein bis zwei Kilo härterer Bespannung. Damit werden diese geblockten Schläge leichter zu kontrollieren und außerdem erhöhst die die Präzision beim Volley. Viele Spieler lassen aber nur einen Schläger härter besaiten und behalten einen weiteren mit der Bespannung aus der Sommersaison in der Tasche. Den ein Spezifikum beim Hallentennis sind die großen Temperaturunterschiede, die sich schon innerhalb weniger Minuten bemerkbar machen können. Wenn beispielsweise die Sonne direkt aufs Hallendach scheint, kann sich die Luft in der Halle schlagartig erwärmen. Da kann es von Vorteil sein, mit einem etwas weicher bespannten Schläger weiterzuspielen und den Temperaturunterschied so auszugleichen.
Der richtige Ball für die Halle
Da der Hallenboden in der Regel härter ist als der Sandplatz im Club, solltest du dich für einen Ball entscheiden, der nicht ganz so hoch abspringt und vor allem lange hält. Denn in der Halle ist das Risiko geringer, Bälle unauffindbar über den Zaun zu schlagen, du wirst die Hallenbälle also in der Regel häufiger spielen. Hinzu kommt, dass die Bälle in der Halle nie nass werden und so unter Witterungseinflüssen leiden, wie in der Sommersaison.  Wenn du mit deiner Mannschaft an der Winterrunde teilnimmst, solltest du natürlich den Ball spielen, der von deinem Tennisverband für die Punktspiele vorgeschrieben ist. Andernfalls solltest Du gleich zu Saisonbeginn einfach verschiedene Marken testen. Der große Vorteil ist, dass du in der Halle ja kaum wechselnde Rahmenbedingungen vorfindest und Bälle wirklich sehr gut im direkten Vergleich miteinander testen kannst. Bei Tennis-Point führen wir alle relevanten Ballmarken, so dass du Dir völlig unkompliziert dein „Winter-Testpaket“ für die Halle zulegen kannst, um dann deinen Lieblings-Hallenball ausfindig zu machen.
Die perfekten Hallenschuhe
Ob Du für die Halle in ein neues Paar Tennisschuhe investieren solltest, hängt natürlich maßgeblich vom Belag ab, der in der Tennishalle verlegt ist, in der du regelmäßig spielst. In den meisten Fällen sind das in Deutschland Granulatböden, die ein ähnliches Rutschverhalten aufweisen, wie die Sandplätze im Sommer. Ist dies der Fall, kannst du ohne Probleme mit deinen Sandplatzschuhen weiterspielen. Allerdings stellt sich trotzdem die Frage, ob sich die Investition in ein Zweitpaar Tennisschuhe nicht lohnt. Denn die meisten Hallenböden werden auf einer harten Betondecke verlegt, die deinen Gelenken und Sehnen sehr viel mehr abverlangt als der komfortable Sandplatz. Daher empfiehlt sich der Wechsel auf ein Paar Schuhe mit besserer Dämpfung, um die harten Stöße effektiver abzufedern. Außerdem solltest du in Betracht ziehen, ein paar Schuhe mit weniger stark ausgeprägten Profil auszuprobieren. Denn die meisten Hallenspieler geben an, auf Granulat nicht so problemlos in die Bälle rutschen zu können, wie auf Sand. Dem könnten ein Paar Schuhe mit weniger stark ausgeprägten Profil entgegenwirken. Angesichts des sowieso schon härteren Bodens ist es nämlich sehr gelenkschonend, so viele Bälle wie möglich auszurutschen, statt ständig abrupt mit den Füßen zu stoppen.

Spielst du häufig auf Rebound Ace oder Teppichboden, kommst du um ein paar Extra-Hallenschuhe nicht herum. Im Gegensatz zur Sandplatz-Sohle weist die Sohle von Rebound-Ace-Schuhen unterschiedliche Profilzonen auf. Dabei sorgen die wenig profilierten Zonen dafür, dass du auch auf diesem Belag rutschen kannst, während die Profil-Zonen für Grip beim Sprinten und Laufen sorgen. Für das Spiel auf dem Teppichboden kommen ausschließlich völlig unprofilierte Sohlen zum Einsatz. Mit Profilsohlen läufst du nämlich auf Teppichböden Gefahr, unkontrolliert zu stoppen und im schlimmsten Fallumzuknicken.
Tennisbekleidung für die Halle: Aufs Zwiebelprinzip setzen
Viele Tennishallenbetreiber versuchen die immensen Heizkosten niedrig zu halten, indem sie die Hallentemperatur weit unter zwanzig Grad Celsius einpendeln. Das ist vor allem in der Aufwärmphase recht unangenehm, vor allem, wenn du bei frostigen Temperaturen von außen kommst, durch die warme Umkleidekabine gehst und dann bei 12 Grad in der Halle die Bälle aus der Tasche kramst. Neben einem absolut empfehlenswerten Aufwärmtraining kannst du diesen Temperaturschock mit der richtigen Kleidung in den Griff bekommen. Während in der Tennis-Boom-Zeit lediglich die Trainingsjacke übergezogen wurde, findest du heute bei uns im Shop unzählige smarte Kleidungsstücke für kühle Temperaturen.

Bei den vergangenen Frech Open war zu beobachten, dass bei den kühlen Temperaturen in Paris beinahe alle Tennisprofis ein enganliegende Funktionsshirt unter ihrem Top getragen haben. Genau das solltest du dir für die Halle zulegen. Das Shirt sollte lange Ärmel haben und eng geschnitten sein. So schmiegt es sich angenehm um die Muskelpartien, die jetzt Wärme benötigen. Und wenn Du dich aufgewärmt hast, führt es Feuchtigkeit und Wärme nach außen ab, ohne dass du in der Pause auskühlst. Vor allem die Tennisdamen in Paris hatten neben diesen Langarmshirts auch hautenge Leggins an, die sie meist unter ihrem normalen Outfit trugen. Auch das ist nachahmenswert: Die Leggins sorgt dafür, dass die Beinmuskulatur schneller auf Betriebstemperatur kommt und dass du später nicht zu frösteln beginnst, wenn du etwas länger Pause machst. Während in den 80er und 90er Jahren des letzten Jahrhunderts unter Tennisspielen Pullunder für die Hallensaison sehr populär waren, sind es heute eher sportive Westen. Die sind hervorragend geeignet, für die nötige Wärme des Rumpfes zu sorgen, schränken aber die Bewegungsfreiheit der Arme nicht ein.

Für welche Kleidung du dich auch begeisterst: Es ist sehr wichtig, in der Halle nach dem „Zwiebelprinzip“ zu arbeiten. Das bedeutet, mehrere Bekleidungsschichten miteinander zu kombinieren und je nach persönlichem Temperaturempfinden ein Teil mehr aus- oder wieder anzuziehen.
Am besten, Du schaust gleich in unserem Shop nach einem Lieblings-Winteroutfit für die Tennishalle.
Autor: Tastenfeuer
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