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Besser spielen: Effektive Trainingsformen mit der Ballmaschine zu zweit
Gegen die Ballmaschine hegen viele gute SpielerVorbehalte. Dabei kann sie zum nützlichen Trainingspartner werden. Vor allem wenn es darum geh, Details der Schlagtechnik umzustellen oder neue Schlagvarianten zu erlernen. Hier ein paar Beispiele.  
Es gibt im Tennis keinen Ball, der identisch zweimal vorkommt, wenn wir uns gegenseitig Bälle zuschlagen. Das macht das Spiel ja auch so interessant und immer wieder neu. Viele halten daher die Ballmaschine für ein weniger geeignete Trainingshilfe – was durchaus nachvollziehbar ist, weil sie Bälle immer wieder auf den selben Punkt befördert. Aber es gibt dennoch Situationen im Trainingsplan, die den Einsatz der Ballkanone rechtfertigen. Etwa, wenn es an die Modifikation längst bewährter Schläge geht. Zu zweit lässt sich dabei mit der Ballmaschine sehr effektiv trainieren.
Umstellung eines Grundschlags
Viele erfahrene Spieler kennen das: Urplötzlich wird ein Grundschlag unrund. Die Sicherheit geht abhanden, das Vertrauen in den Schlag sinkt und er wird schnell zur Schwachstelle im Spiel. Das hat meistens zur Ursache, dass sich eine schlampige Bewegung eingeschlichen und bereits verfestigt hat. Um dieses Manko wieder auszumerzen, ist natürlich erst einmal eine Analyse vonnöten. Am besten, du absolvierst diese mit deinem Trainer. Er wird dir schnell sagen können, welche Teilbewegung, beispielsweise deiner Vorhand, dazu führt, dass du zu spät triffst, zu offen stehst oder falsch durchziehst. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die aber eine verheerende Wirkung haben. Jetzt heißt es, mit dem Trainer die saubere Bewegung durchzugehen und aus dem Ballkorb Bälle mit der verbesserten Technik zu schlagen. Aber wie wir alle wissen, verfestigt sich eine Bewegung erst nach vielen hundert Wiederholungen so, dass du sie automatisch ausführst. Da viele Trainerstunden ein großes Invest bedeuten, ist das ein Fall für die Ballmaschine mit Partner. Dazu filmst Du die richtige Bewegung mit dem Smartphone unter Aufsicht deines Trainers. Jetzt heißt es, an der Ballmaschine einige hundert Schläge zu absolvieren. Wichtig: Dein Partner sollte mit dem Handy auf dem Platz stehen und permanent kontrollieren, ob alle Bewegungsdetails stimmen. Nur dann hast du die Gewähr, auch wirklich die „neue Technik“ abzuspeichern und nicht wieder versehentlich in den alten Trott zu verfallen.
Volley fischen – fürs nächste Doppel
Bei dieser Übung trainieren beide gleichzeitig. Die Maschine streut synchron in die Vorhand und Rückhandecke, Wechsel nach jedem Ball. Der Grundlinienspieler steht zentral an der Grundlinie, läuft in die Richtung des Balles und spielt einen Cross-Return. Der Netzspieler auf der anderen Seite steht ihm beim Return gegenüber, sprintet sofort los und versuchte den cross geschlagenen Ball als Volley abzufischen. Das ist eine der typischsten Situation im klassischen Club-Doppel. Der Netzspieler entwickelt so ein gutes Gefühl dafür, das tatsächlich viele Bälle Cross-Bälle zu verwerten wären, die er bisher im Doppel aus Unsicherheit durchgelassen hat.
Drei-Höhen-Übung beidseitig
Bei dieser Übung spielt die Maschine lang auf die Rückhandseite (oder auf die Vorhandseite). Der Rückhandspieler spielt grundsätzlich longline, variiert aber in Dreierschritten die Höhe seiner Bälle mit verschieden ausgeprägtem Topspin. Der erste Ball muss flach über Netz, der zweite ca. einen Meter über Netzhöhe, der dritte als Topspin-Lob hoch übers Netz. Der Volleyspieler bleibt auf klassischer Return-Position stehen und muss versuchen, alle drei Bälle zu töten – den Topspin-Lob gegebenenfalls zu erlaufen.
Verteidigungs-Drill
Die Ballmaschine streut lange Bälle in die äußerste Vorhand-Rückhandecke im Wechsel. Der Grundlinienspieler spielt die Bälle als Verteidigungsschlag hoch durch die Mitte. Der Trainingspartner auf der Seite der Ballmaschine steht auf der T-Linie und spielt den hohen Ball des Partners als Vorbereitungs-Volley lang ins Feld in die Ecke, aus der der Ball gekommen ist. Nach einer Ballmaschinen-Füllung werden die Seiten gewechselt.
Volley- Reaktionsdrill
Der Trainierende positioniert sich am Netz in optimaler Position mit dem Rücken zum Netz. Die Ballmaschine steht auf Dauerschlag flach durch die Mitte. Der Trainingspartner steht an der Ballmaschine und bewegt sie minimal nach links oder rechts oder gar nicht in loser Reihenfolge. Sobald der Netzspieler hört, dass die Maschine den Ball herausschleudert, dreht er sich rum und spielt den „Überraschungsvolley“. Nach dem Schlag dreht er sich sofort wieder mit dem Rücken zum Netzt. Der passive Spieler baut mehr und mehr größere und schwierigere Winkel in die Übung ein. Geschult werden Reaktionsschnelligkeit und tödliche Volleys. Wechsel nach einer Ladung Bälle.
Der Klassiker aus der Tennisschule: Schmetterball mit Netzberührung
Auch für diese Übung ist ein Trainer eigentlich zu schade und zu teuer. Der Schmetterball sitzt bei den wenigsten Spielern traumhaft sicher – weil er einfach so selten vorkommt. Mit der Ballmaschine lässt sich der trefflich üben, wenn der Netzspieler nach jedem Smash noch vorne zum Netz muss  um einen von drei verschiedenen Punkten am Netz abwechselnd zu berühren (kann mit Isolierband markiert werden). Dazu kann die Ballmaschine auf leichte Streuung der Lobs eingestellt werden. Dadurch, dass der Netzspieler nach jedem Smash einen anderen Punkt am Netz berührt, hat er bei jedem neuen Lob einen anderen Laufweg, was die Abwechslung erhöht und das Training realistischer macht. Wechsel nach einer Ball-Ladung.
Mit diesen Übungen kann die Ballmaschine für Abwechslung im Training sorgen und gezielt dazu eingesetzt werden, „Spezialschläge“ durch dauernde Wiederholung sicherer zu machen.
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