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Allgemeine Informationen über Tennisschläger
Schlägerkopfgröße
Als Schlägerkopfgröße wird die Größe der Schlagfläche eines Tennisschlägers bezeichnet. Sie wird in cm² oder in inch² angegeben; 1 inch² = 6,45 cm². Die gängigen Schlägermodelle bewegen sich heute im Bereich von ca. 90 inch² bis 115 inch².
  • Mittlere bis große Schlägerkopfgrößen, ein mittlerer bis breiter Rahmen, geringes Schlägergewicht sowie ein kopflastiger Tennisschläger sind besonders bei Spielern mit einer langsameren Zuschlaggeschwindigkeit und einer kürzeren Aushol- und Durchschwungbewegung zu empfehlen.
  • Mittlere bis kleine Schlägerköpfe, ein schmaler Rahmen, ein mittleres bis hohes Schlägergewicht sowie ein grifflastiger bis ausbalancierter Tennisschläger sind besonders bei Spielern mit einer hohen Zuschlaggeschwindigkeit und einer langen Aushol- und Durchschwungbewegung zu empfehlen.
  • Kleine Schlägerkopfgrößen werden meist von sehr erfahrenen (Wettkampf-)Spielern gewählt, die technisch in der Lage sind, den Ball optimal zu treffen.
Es gibt vier verschiedenen Schlägerkopfgrößen:
  • Midsize (Mid): kleine Schlägerkopfgröße (< 96 inch² oder 625 cm²)
  • Midplus (MP): Standard Schlägerkopfgröße (97 - 105 inch² oder 626 - 677 cm²)
  • Oversize (OS): große Schlägerkopfgröße (106 - 115 inch² oder 678 - 742 cm²)
  • Super Oversize: sehr große Schlägerkopfgröße  (> 116 inch² oder 748 cm²)
Als Faustregel gilt:
Großer Schlägerkopf = mehr Beschleunigung
Kleiner Schlägerkopf = mehr Kontrolle
Sweetspot
Der Sweetspot bezeichnet die optimale Trefffläche eines Tennisschlägers. In diesem Bereich kann die größte Schlaggenauigkeit und die größte Ballbeschleunigung erzeugt werden. Der Sweetspot ist vor allem von der Schlägerkopfgröße abhängig, aber auch von dem Gewicht, der Gewichtsverteilung und der Bespannungshärte. So hat ein Tennisschläger mit einem großen Schlägerkopf einen großen Sweetspot. Trifft der Ball im Sweetpoint auf, sind die durch den Aufprall hervorgerufenen Vibrationen am geringsten. Trifft der Ball außerhalb des Sweetspots auf, verliert dieser an Präzision und Kontrolle.
Rahmenlänge
Die Rahmenlänge wird von der obersten Kopfspitze bis zur Griffkappe gemessen. Die Standartlänge beträgt 68,5 cm. Für den Turniersportler sollte die Rahmenlänge zwischen 27 inches und 29 inches (68,6 cm und 73,7 cm) liegen. Längere Schläger verleihen mehr Power durch eine verlängerte Hebelwirkung, sind aber schwerer zu bewegen und verändern den Abstand zum Treffpunkt des Tennisballs.
Rahmenprofil
Das Rahmenprofil oder die Rahmenstärke beschreibt die Breite des Rahmens eines Tennisschlägers und wird in Millimetern angegeben. Das Rahmenprofil kann gemessen werden, indem du das Racket flach auf den Boden legst und die Höhe von der Rahmenunterkante bis zur Rahmenoberkante misst. Je dünner das Rahmenprofil, desto kompakter ist der Tennisschläger. Das heißt, dass ein dickes Rahmenprofil beim Schlag weniger nachgibt und weniger an Energie verliert, wodurch stärker beschleunigt werden kann.

Als Faustregel gilt:
Größeres Rahmenprofil = mehr Beschleunigung
Kleineres Rahmenprofil = mehr Kontrolle

Welches Rahmenprofil hat welche Vorteile?
  • 17,0 mm – 20,9 mm = Tennisschläger mit viel Kontrolle
  • 21,0 mm – 22,9 mm = Tennisschläger mit durchschnittlicher Kontrolle
  • 23,0 mm – 26,9 mm = Allround Tennisschläger
  • 27,0 mm – 28,9 mm = Tennisschläger mit durchschnittlicher Power
  • > 29,0 mm = Tennisschläger mit viel Power
Besaitungsbild
Das Besaitungsbild eines Tennisschlägers wird im Format Längssaite/Quersaite angegeben. Das Besaitungsbild 16/19 bedeutet, dass der Schläger 16 Längssaiten und 19 Quersaiten hat.
Offenes Besaitungsbild (16/19)
  • große Abstände zwischen den Saiten
  • im Sweetspot sind die Abstände über 5mm
  • der Ball trifft bei dem Aufprall tiefer in die Saiten ein
  • hohe Drallübergabe an den Ball
Enges/geschlossenes Besaitungsbild (18/20)
  • viele Saiten im Verhältnis zur Schlagfläche
  • im Sweetspot sind die Abstände unter 5mm
  • bei einem Aufprall teilen sich mehrere Saiten die Last
  • dichte Vernetzung erschwert das Verrutschen der Saiten – kann zu einer längeren Haltbarkeit der Saite führen
  • gute Kontrolle über den Ball aber weniger Spin
Darüber hinaus gibt es noch weitere Muster - z.B. 16x16 (ganz offen) oder 16x19 (Mischung aus offen und eng).
Gewicht
Das Gewicht von Tennisschlägern wird in Gramm angegeben. Grundsätzlich bietet ein schwerer Schläger mehr Kontrolle und mehr Power.
Wichtig: Die Gewichtsverteilung ist bei jedem Schläger anders. Um den für dich idealen Tennisschläger zu finden, solltest du verschiedene Schläger ausprobieren.

Wann spreche ich von einem leichten oder schweren Tennisschläger?
  • > 325 g = sehr schwerer Tennisschläger
  • 300 bis 324 g = schwerer Tennisschläger
  • 280 bis 299 g = durchschnittlich schwerer Tennisschläger
  • 260 bis 279 g = relativ leichter Tennisschläger
  • 240 bis 259 g = leichter Tennisschläger
  • 220 bis 239 g = sehr leichter Tennisschläger
  • < 220 g = extrem leichter Tennisschläger
Balancepunkt
Als Balancepunkt wird der Punkt bezeichnet, bei dem sich der Schläger im Gleichgewicht befindet. Der Balancepunkt wird in Zentimetern angegeben. Den Schwerpunkt eines Tennisschlägers ermittelst du, indem du den Tennisschläger auf den ausgestreckten Zeigefinger legst und ausbalancierst.

Es gibt drei verschiedene Balancearten: kopflastig, grifflastig und ausgewogen. Der Balancepunkt wird immer vom Griff aus gemessen. Bei ausgewogenen Tennisschlägern liegt der Balancepunkt bei ca. 320 mm (+/- 5mm). Liegt der Schwerpunkt darunter, wird der Schläger als grifflastig bezeichnet. Liegt dieser darüber, spricht man von einem kopflastigen Schläger. Kopflastige Tennisschläger haben eine höhere Schlagpower. Grifflastige Tennisschläger geben dem Spieler mehr Kontrolle beim Schlag. Ausgewogene Tennisschläger bieten eine Mischung aus Power und Kontrolle.
Die Schlägerkopfgröße, der Balancepunkt und das Gewicht eines Tennisschlägers beeinflussen die Kontrolle, Power und Präzision eines Tennisschlägers. Letztendlich solltest du dich bei einem Kauf immer nach deinen individuellen spielerischen und technischen Fähigkeiten richten.

Als Faustregel gilt:
Kopflastiger Schläger = mehr Beschleunigung
Grifflastiger Schläger = mehr Kontrolle

Wir empfehlen dir, einen Tennisschläger ausgiebig zu testen. Erst nach längerer Spielzeit wird sich ein Gefühl für das neue Racket entwickeln.
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