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Die Tenniswelt freut sich auf die US Open - Doch warum wird in Deutschland eigentlich so wenig auf Hardcourt gespielt?

Goodbye Wimbledon, hello US Open! In den Monaten August und September dreht sich auf der Profitour alles traditionell um das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres. Es heißt also: Runter von den gelenkschonenden Sand- und Rasenbelägen und rauf auf die schnellen Hartplätze.

Während sich die Weltelite für das Hochglanz-Spektakel in New York City umstellen muss, spielen die meisten Hobby-, Club- und Turnierspieler in Deutschland und bei einem Großteil unserer Nachbarn munter weiter auf der roten Asche. Doch warum ist das eigentlich so? Warum wird bei uns überwiegend auf Sand- und so wenig auf Hartplätzen gespielt?

Tradition schlägt Pflegeleichtigkeit

Neben der großen Tradition gibt es laut sportplatzwelt.de auch viele praktische Gründe. So muss der Platz regelmäßig gewässert werden, vor allem an heißen Sommertagen schätzen die Spieler am Sandplatz, dass er im Gegensatz zu vielen Hartplätzen keine Hitze reflektiert. Auch, wenn es sich bei ihm im strengen Sinne nicht um ein Naturprodukt handelt, wie es ein organisches Spielfeld wie der Fußballrasendarstellt, „lebt“ ein Sandplatz und steht mit seiner Umwelt in einem harmonischeren Verhältnis als eine Asphalt- oder Kunstrasenfläche und wird in vielerlei Hinsicht als am angenehmsten empfunden.

Dass die Spieleigenschaften ebenso positiv bewertet werden, liegt auf der Hand – eine gute Tritt-Dämpfung ergibt sich aus dem Schichtaufbau des Platzes, außerdem werden die Gelenke geschont, da der Spieler beträchtliche Strecken rutschen kann ohne dass eine Bewegung abrupt gestoppt und damit der Bewegungsapparat in Mitleidenschaft gezogen wird.

Langfristig sind Hartplätze kostengünstiger

Hartplätze sind dafür deutlich pflegeleichter, aber – wie fälschlicherweisehäufig angenommen – nicht unbedingt günstiger. Während sich die Gesamtkostenfür einen Tennisplatz mit Ziegelmehlbelag auf rund 30.000 Euro belaufen, liegendie Baukosten für einen Hartplatz zwischen 15.000 und 35.000 Euro. Hier gilt:Je mehr hochwertige Schichten zur Dämpfung verbaut werden, desto höher teurer wird es. Langfristig verursachen Hartplätze allerdings deutlich wenigerlaufende Kosten – vorausgesetzt der Unterbau wurde fachmännisch perfekt angelegt.

Im Idealfall hat dieser robuste und strapazierfähige Belageine Lebensdauer von 15 Jahren oder mehr, der nicht nur in den Sommermonaten bespielt werden kann. Als Pflegemaßnahme ist im Normalfall lediglich ein bis zwei Mal jährlich das Abstrahlen mit einem Hochdruckreiniger und Wassereinzuplanen – inklusive Abblasen des Laubs. Bei einer ausgehärteten Acryl-Oberfläche ist jedoch kein Moos-Befall zu erwarten.

Wetterfestigkeit und Spielgeschwindigkeit

Auch das leidige Verspringen der Bälle fällt auf Hartplätzen weg. Nur die aufgemalten Linien können zum Störfaktor werden, wenn der Ball bei erhöhter Feuchtigkeit durchrutscht. Damit sind wir bei einem der größten Nachteile des Hartgummi-Untergrunds: Während auf Sandplätzen bei leichtem Regen relativ problemlos weitergespielt werden kann, genügt auf Hartplätzen bereits ein schmaler Wasserfilm, damit das Spiel aufgrund der zu hohen Rutschgefahr unterbrochen werden muss.

Beim Spielkomfort gehen die Meinungen hingegen auseinander.Offensive Spieler mit gutem Aufschlag und technisch ausgereiftem Netzspiel fühlen sich auf schnellen Hartplätzen in der Regel wohler als auf der vergleichsweise langsamen roten Asche. Die ausdauernden Grundlinienwühler können ihre Physis auf Sand jedoch deutlich besser zur Geltung bringen.

Nachhaltige Hartplätze dank der Tennis-Point Recycling Boxen

Und wie sieht es mit der Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit aus? Wer an dieser Stelle vermutet, dass der Bau von Hartplätzen deutlich schädlicher für unsere Umwelt ist, liegt nur bedingt richtig. Denn dank der Einführung der Tennis-Point Recycling Boxen werden gebrauchte Tennisbälle recycelt, damit das daraus entstandene Gummi von unserem Partner Posch Surfaces innerhalb eines Tennisplatzsystems wiederverwendet werden kann. Dies bietet eine einzigartige Kombination aus Haltbarkeit, Komfort und Umweltfreundlichkeit.

Besonders hervorzuheben ist hier die sogenannte Green Set Grand Prix Elastik Pro von Posch Surfaces – eine Asphaltersatzschicht bestehend aus recycelten Tennisbällen. Diese sowohl Indoor als auch Outdoor verwendbare Elastikschicht sorgt nicht nur für ein unverfälschtes Ballabsprungverhalten,sondern auch einen enormen Kraftabbau von bis zu 35%.

Wünschen sich die Tennisspieler mehr Hartplätze in Deutschland?

Hartplätze sind also nicht nur kostengünstiger und strapazierfähiger als Sandplätze,sondern auch pflegeleichter und nachhaltig. Im Gegensatz zu den USA,Großbritannien sowie Teilen Südeuropas sind Hardcourts in Deutschland und anderen Ländern Mitteleuropas jedoch klar in der Minderheit. Demnach ist es kein Zufall, dass die Grand-Slam-Turniere in Melbourne und New York auf Hartplatz ausgetragen werden, während in Paris auf Sand und in London auf Rasen gespielt wird.

Viele Tennisspieler wünschen sich jedoch auch bei uns eine größere Anzahl an Hartplätzen, um den Stars im Fernsehen stilecht nachzueifern.Geht es Euch genauso, nachdem ihr ein hochklassiges Match bei den US Openverfolgt habt oder seid ihr mit den vorhandenen Möglichkeiten zufrieden?
Egal auf welchem Belag Ihr Euch am wohlsten fühlt, mit unserer riesigen Auswahl an Sand- und Allcourtschuhen, seid Ihr eurem Gegner auf jedem Untergrund den entscheidenden Schritt voraus.

©JUERGEN HASENKOPF 2017
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