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Eigenschaften von TEnnissaiten
Armschonende Tennissaiten
Naturdarmsaiten und Multifilamentsaiten gelten als sehr armschonend. Sie zeichnen sich durch eine hohe Elastizität und einen hohen Komfort aus. Schwingungen, die stark auf den Arm wirken, werden durch gedämpfte Vibrationen absorbiert.
Saiten mit hoher Haltbarkeit
Polyester- und Co-Polyestersaiten sind Saiten mit einer hohen Haltbarkeit. Jedoch kommt es darauf an, wie man die Haltbarkeit einer Saite in diesem Zusammenhang definiert. Bei der Haltbarkeit kann es um die Zeit von der Bespannung bis zum Reißen der Saite gehen oder aber um die Zeit von der Neubespannung bis zum Verlust der Eigenschaften der Saite. Je dicker die Saite, desto länger ist in der Regen die Haltbarkeit. Wenn die Saite spröde wird, sollte sie gegen eine neue ersetzt werden.
Saiten mit hoher Kontrolle
Veredelte Saiten sind geriffelt, gedreht, verzahnt und beschichtet. Eine beispielsweise 8-eckige Saite fördert den Topspin und lässt so Kontrolle beim Schlag entstehen. Außerdem stehen Saiten mit einer konstanten Besaitungshärte ebenfalls für eine hohe Kontrolle. Co-Polyestersaiten mit Veredelungen können diese Eigenschaft hervorrufen.
Saiten für Power
Saiten mit hoher Elastizität fördern in der Regel die Ballbeschleunigung. Hierzu werden Multifilament-, Naturdarm- und elastische Co-Polyestersaiten mit glatter Oberflächenstruktur verwendet. Für eine gute Ballbeschleunigung muss die richtige Tennistechnik angewendet werden.
Saiten für ein gutes Spielgefühl
Naturdarmsaiten stehen für Spielgefühl und Touch. Auch Multifilamentsaiten sind bereits so weit entwickelt, dass sie den Eigenschaften der Naturdarmsaite ähneln. Moderne Co-Polyestersaiten kommen dem noch nicht ganz so nah wie Multifilamentsaiten, jedoch gibt es auch hier bereits viele verschiedene Ummantelungen und Oberflächenbeschichtungen, die Spielgefühl und Touch fördern. In der Regel sind Tennissaiten, die ein gutes Spielgefühl fördern, sehr armschonend.
Saiten für mehr Spin
Der Topspin erlangt im Tennissport eine immer größere Bedeutung, wodurch viele Saiten für einen guten Spin konzipiert werden. Durch die Saitenstruktur wird der Ball intensiver gedreht und erzeugt mehr Drall.



Besaitungshärte
Hohe Besaitungshärte
  • mehr Längenkontrolle
  • weniger Ballbeschleunigung
  • weniger Ballgefühl –  kürzere  Verweildauer des Balls im Saitenbett
  • weniger Armschonung
  • kleinerer Sweet Spot
  • weniger Spinannahme
Niedrige Besaitungshärte
  • weniger Längenkontrolle
  • mehr Ballbeschleunigung
  • mehr Ballgefühl – längere Verweildauer des Balls im Saitenbett
  • mehr Armschonung
  • größerer Sweet Spot
  • mehr Spinannahme


Saitendurchmesser
dünner Saitendurchmesser (1,15-1,25 mm)
  • mehr Ballbeschleunigung
  • mehr Ballgefühl
  • mehr Armschonung
dicker Saitendurchmesser (1,30-1,40 mm)
  • mehr Haltbarkeit


Saitenstruktur
Runde Saiten
  • generieren die messbar höchste Spinannahme
  • mehr Beweglichkeit der Längssaiten (Katapulteffekt)
  • mehr Haltbarkeit (weniger Saitenrisse)
Eckige, verdrillte Saiten
  • generieren eine höhere Flugkurve des Balls durch stärkeren Grip und längere Verweildauer des Balls am Saitenbett
    Wichtig: Nicht zu verwechseln mit Spinannahme/Ballrotation!
  • weniger Haltbarkeit (mehr Saitenrisse) durch schnelles „ineinander sägen“ der Längs-/ Quersaiten